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Mädchen und Erwachsene beim backen

Au-Pair


Du möchtest als Au-pair ins Ausland? Informiere dich über die Aufgaben und Voraussetzungen eines Au-pairs, über Au-pair Agenturen, darüber, wie du eine Gastfamilie selbst organisieren kannst und auch über deine Versicherungsmöglichkeiten.

Voraussetzungen

Als Au-pair betreust du Kinder und hilfst bei der anfallenden Hausarbeit mit (wöchentliche Arbeitszeit zwischen 20 und 45 Stunden – je nach Land unterschiedlich)

Grundsätzlich:

  • 18 bis 30 Jahre
  • Grundkenntnisse der Landessprache
  • etwas Geschick für Hausarbeit
  • Erfahrung im Umgang mit Kindern

Außerdem gilt oft für bestimmte Länder (vor allem USA):

  • 18 bis 26 Jahre, ledig, kinderlos
  • (internationaler) Führerschein und Fahrpraxis (6 Monate zum Zeitpunkt der Ausreise)
  • abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung
  • nachweisbare Grundkenntnisse der Landessprache
  • Erfahrung im Umgang mit Kindern: variiert zwischen 200 – 250 Stunden (praktische Erfahrung in der Kinderbetreuung – meist dürfen diese Referenzen nicht von verwandten Personen ausgestellt werden!)
  • guter Gesundheitszustand
  • einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis (Leumundzeugnis)
  • NichtraucherIn
  • 12 monatiger Aufenthalt – ein kürzerer Zeitraum ist nicht möglich! (USA)
  • nur über autorisierte Agentur möglich (USA)

Was bekommst du im Normalfall?

  • kostenlose Unterkunft (eigenes Zimmer) und Verpflegung
  • wöchentliches Taschengeld
  • Möglichkeit zum Besuch einer Sprachschule
  • In Europa bekommst du je nach Land die Unfall- und/oder Krankenversicherung bezahlt, hast ein bis zwei Tage in der Woche frei und/oder Anspruch auf bezahlten Urlaub.

Au Pair Agenturen

Tipp: Achte auf das Sternchen, denn hier bekommst du mit deiner aha card eine Ermäßigung.

Gastfamilie selbst organisieren

Beachte folgende Schritte, wenn du selbstständig eine Au-pair Stelle finden willst:

Versicherung

  • Erkundige dich auf jeden Fall bei deiner zuständigen Krankenversicherungsanstalt (z. B. VGKK, BVA …) über deine Versicherungsmöglichkeiten. Speziell bei Aufenthalten in Ländern außerhalb der EU wird auch ein zusätzlicher Versicherungsschutz über eine Privatversicherung/Auslandsversicherung empfohlen.
  • Zu beachten ist auch, dass die Versicherung über die Krankenkasse Rückholkosten aus dem Ausland sowie eine Haftpflichtversicherung für das Au-pair nicht beinhaltet.
  • Vor deiner Abreise ins Ausland solltest du alle nötigen Arztbesuche (Zahnärztin/Zahnarzt, GynäkologIn) erledigen, da in einigen Ländern die Selbstbehalte für bestimmte Behandlungen und Untersuchungen (vor allem für Zahnbehandlungen) höher sind als in Österreich!
  • In folgenden Ländern ist eine Kranken- und Unfallversicherung über deine Gastfamilie prinzipiell möglich: Frankreich, Niederlande, Norwegen, Finnland, Island und USA. Kläre vor Reiseantritt mit deiner Gastfamilie ab, ob sie dich mitversichern.
  • Empfehlenswert ist, auch weiterhin in Österreich über einen gültigen Sozialversicherungsschutz oder einen gleichwertigen Schutz zu verfügen, da sonst im Falle einer langwierigen Erkrankung, die in Österreich weiterbehandelt werden soll, kein Versicherungsschutz besteht (unbedingt mit deiner bestehenden Versicherung abklären).
  • Es gibt kostengünstige Au-pair-Versicherungen, welche die Kosten für Krankheiten mit akutem Charakter (zahnärztliche Behandlungen mit Selbstbehalt) sowie Heimtransportkosten übernehmen. Zudem sind in diesen Au-pair-Versicherungen auch eine Haftpflicht- und Unfallversicherung enthalten.

Au Pair Versicherungen:

Tipp: Erkundige dich bei Kreditkartenunternehmen über ein kostenloses Unfall- und Rückholversicherungspaket!

Aber Achtung: Für die Zeit als Au-pair gilt kein Anspruch auf Familienbeihilfe.

Der komplette Info-Folder „Au-pair“ kann hier downgeloadet werden.

Au Pair in Österreich

Au-pair Agenturen

Das Au-pair Programm ist ein Kulturaustauschprogramm. Die teilnehmende Familie nimmt für ein Jahr ein Au-pair bei sich auf, gewährt ihm freie Unterkunft und Verpflegung und bezahlt ihm ein Taschengeld. Im Gegenzug  hilft das Au-Pair bei Hausarbeiten und bei der Kinderbetreuung, in der Freizeit besucht es einen Sprachkurs und lernt die österreichische Kultur kennen.

Für eine rasche und unkomplizierte Vermittlung wird die Abwicklung über eine offizielle Au pair-Agentur empfohlen:

Au-pair selbst organisieren

Wenn Sie die Organisation lieber selbst abwickeln möchten, wenden Sie sich bitte direkt an das Arbeitsmarktservice (AMS). Informationen erhalten Sie bei der jeweiligen Geschäftsstelle , die für Ihren Wohnbezirk zuständig ist, sowie im AusländerInnenfachzentrum (AFZ) des AMS Vorarlberg.

Allgemeine Infos zu den Rahmenbedingungen Au-pair in Österreich (arbeitsrechtliche Grundlagen, Kranken- und Unfallversicherung, aufenthaltsrechtliche Voraussetzungen) findet man bei Help.gv.at, beim AMS und beim Sozialministerium.

Suche nach einem Au-pair

  • Profil erstellen auf einer Au-pair Plattform, z.B. www.aupair-world.net, www.au-pair-box.com, www.greataupair.com
    Je nach Anbieter kann es sein, dass man bei einer konkreten Kontaktaufnahme eine einmalige Gebühr bezahlen muss. Meistens bezahlt dies die Gastfamilie.
  • Kontaktaufnahme und Austausch
    Um herauszufinden, ob der/die KandidatIn auch wirklich zur Familie passt, sollte man sich Zeit für Austausch nehmen (E-mail, Skypen, Telefongespräche,…)
  • Vereinbarungen klären
    Au-pair Vertrag: ist je nach Herkunftsland des Au-pairs Pflicht in Österreich
    – Deutschkurs: muss organisiert werden (die Gastfamilie trägt normalerweise die Hälfte der Kosten, lt. Bundesgesetzblatt)
    – Versicherung: erkundigen Sie sich bei der zuständigen Versicherungsanstalt über eine Unfall- und Krankenversicherung für das Au-pair
    – betriebliche Vorsorge: Au-pair Kräfte sind zur Sozialversicherung anzumelden, d.h. die Gastfamilie muss für das Au-pair Beiträge für die betriebliche Vorsorge entrichten. Genaue Infos gibt es bei der zuständigen Gebietskrankenkasse oder auf www.sozialversicherung.at

Babysittervermittlung
Die Frau Holle Babysittervermittlung des Vorarlberger Familienverbandes ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Kontaktaufnahme zwischen BabysitterInnen und Familien, sollten Sie nur hin und wieder Hilfe bei der Kinderbetreuung brauchen.

 

aktualisiert Juli 2017, aha@aha.or.at

Europäischer Freiwilligendienst


Du möchtest dich im Sozial-, Kultur- oder Umweltbereich engagieren und dabei eine andere Kultur entdecken, neue Bekanntschaften schließen und nebenbei eine Sprache lernen? Das alles und viel mehr bietet dir der Europäische Freiwilligendienst (EFD) – und das fast kostenlos.

 

 

Das Programm im Detail

Wer kann sich bewerben?
Alle zwischen 17 und 30 Jahren.
Du brauchst keine bestimmten Vorkenntnisse, keine spezielle Ausbildung oder Fremdsprachenkenntnisse.

Der EFD ist keine Praktikumsmöglichkeit im Rahmen einer Ausbildung oder eines Studiums.

Wie lange dauert ein Einsatz?
Ein Einsatz dauert zwei bis maximal zwölf Monate. Generell ist es einfacher, längere Projekte zu finden (acht bis zwölf Monate). In speziellen Fällen ist ein Kurzzeit-Aufenthalt zwischen zwei Wochen und zwei Monaten möglich.

Wo helfe ich mit?
Es gibt verschiedene Bereiche, in denen du dich engagieren kannst: Kinder- & Jugendarbeit, Sport, Soziales, Gesundheit, Umwelt …
Die Möglichkeiten deines Einsatzes sind daher vielfältig: Du arbeitest in einer Tagesstätte für Menschen mit Beeinträchtigungen in Litauen oder engagierst dich in einem Kindergarten in Frankreich. Vielleicht hilfst du in einem Jugendzentrum in Belgien mit oder du arbeitest bei einer Pfadfinderorganisation oder einem Tierheim in Dänemark.

In welchen Ländern kann ich den EFD machen?
In allen 28 Mitgliedsstaaten der EU sowie in Island, Liechtenstein, Mazedonien, Norwegen,  der Türkei und in Ausnahmefällen in Partnerländern der EU.

Wie viel kostet der EFD?
Bis auf einen eventuellen Teil der Reisekosten ist der EFD für dich kostenlos. Alle weiteren Kosten sind durch das EU-Förderprogramm Erasmus+: Jugend in Aktion und die Aufnahmeorganisation gedeckt. Dies beinhaltet Unterkunft und Verpflegung, ein monatliches Taschengeld (zwischen € 55,- und € 145,-), einen Reisekostenzuschuss sowie Transportkosten vor Ort, die Versicherung, einen Sprachkurs und Trainings.

Wie melde ich mich an?
Wenn du neugierig geworden bist, melde dich bitte bei Stephanie (stephanie.sieber@aha.or.at oder 05572-52212-44) und du wirst zu einem Infoabend eingeladen. Dort erfährst du, wie du selbst Projekte suchen und dich bewerben kannst. Wir unterstützen dich gerne bei der Projektsuche, können dir aber nicht garantieren, dass du zum gewünschten Zeitpunkt einen Projektplatz findest. Einen ersten Überblick über die Einsatzmöglichkeiten findest du in der Datenbank der  EFD-Aufnahmeorganisationen:  http://europa.eu/youth/evs_database

Wann muss ich mich bewerben?
Für die Organisationen gibt es pro Jahr drei Fristen, um Förderanträge einzureichen. Du kannst dein Projekt frühestens drei Monate nach der Antragsfrist beginnen.

Wichtig: Die Kontaktaufnahme mit dem aha und die Suche nach einer Aufnahmeorganisation sollten einige Monate davor erfolgen. Je früher du dich bewirbst, desto besser!
Wer spontan und flexibel ist, kann aber auch kurzfristig einen Projektplatz ergattern.

EFD als Zivildienstersatz

Ein mindestens zehnmonatiger EFD-Einsatz wird dir als Zivildienstersatz angerechnet.

Wenn du bei der Stellung (Musterung) als tauglich befunden wirst, ist es wichtig, dass du die Zivildiensterklärung innerhalb der vorgegebenen Frist abgibst. Daraufhin schickt dir die Zivildienstserviceagentur (ZISA) den Feststellungsbescheid mit deiner persönlichen Zivildienstzahl zu.

Melde dein Interesse am EFD so früh wie möglich und schriftlich bei der ZISA an. Am besten per E-Mail an info@zivildienst.gv.at, mit Vor-/ Nachname, Geburtsdatum, Zivildienstzahl und, falls bereits vorhanden, Infos zum geplanten EFD-Einsatz.

Infos dazu gibt es auf der Webseite der Zivildienstserviceagentur: http://www.bmi.gv.at/cms/zivildienst.

Erfahrungsberichte

Auf unserem Blog www.ahamomente.at werden laufend Berichte von Jugendlichen veröffentlicht, die einen EFD gemacht und Erfahrungen im Ausland gesammelt haben.

Schau dir an, wo Freiwillige in und aus Vorarlberg gerade ihren EFD absolvieren:

 

Infos für Aufnahmeorganisationen

Primär ist der EFD als alternative Bildungs- und Qualifizierungschance für junge EuropäerInnen gedacht. Die Tätigkeit soll dem/der Jugendlichen reiche Erfahrung sowohl in fachlicher, als auch in sozialer und kultureller Hinsicht bieten und der aufnehmenden Einrichtung die Unterstützung eines/einer motivierten und engagierten Jugendlichen aus einem anderen Land ermöglichen.

Welche Aufgaben hat die Aufnahmeorganisation (AO)?
Die AO stellt Unterkunft (Einzelzimmer) und Verpflegung (drei Mahlzeiten pro Tag). Des Weiteren benennt die Aufnahmeorganisation eine Ansprechperson (MentorIn) für die Freiwilligen, um die kontinuierliche Begleitung/Betreuung sicherzustellen.

Was kostet die Aufnahme eines/einer Freiwilligen?
An Kosten fallen für die Aufnahmeorganisation Unterkunft und Verpflegung an. Wenn keine Möglichkeit besteht, direkt bei der AO zu essen, gilt als Richtwert für Essensgeld € 7,- pro Tag.
Als Teilkostenersatz für Unterkunft und Verpflegung erhält die Organisation € 200,- pro Monat.
Der/die Freiwillige ist zusätzlich über das Programm kranken-, unfall- und haftpflichtversichert und wird vom aha zu einem Sprachkurs angemeldet. Der AO fallen für Versicherung und Sprachkurs keine Kosten an.

Welches sind die nächsten Schritte?
Die Aufnahmeorganisation formuliert in Zusammenarbeit mit dem aha eine Projektbeschreibung sowie ein Anforderungsprofil für den Freiwilligen/die Freiwillige. Die Nationalagentur für das Programm überprüft die Aufnahmeorganisation, gibt sie als EFD-Einsatzstelle frei und stellt die Projektbeschreibung in eine Online-Datenbank. Über die Datenbank können sich interessierte Jugendliche beim aha bewerben und die AO wählt unter den BewerberInnen eineN FreiwilligeN aus. Zur nächstmöglichen Antragsfirst werden die finanziellen Mittel für den EFD-Einsatz beantragt. Wird der Antrag genehmigt, beginnen die Vorbereitungen für die Aufnahme des/der Freiwilligen. Das Anforderungsprofil und die Projektbeschreibung müssen nur einmal erstellt werden. Sie gelten auch für weitere EFD-Anträge.

Zu beachten ist, dass vom Zeitpunkt der Entscheidung zur Aufnahme eines/einer Freiwilligen bis zum tatsächlichen Projektstart etwa sechs bis acht Monate vergehen. Für weitere Informationen bzw. bei Interesse, als Aufnahmeorganisation aktiv zu werden, wende dich bitte an Clemens Rüdisser (clemens.ruedisser@aha.or.at).

Österreichische Nationalagentur Erasmus+: Jugend in Aktion: Weitere Infos zum EFD
Europäische Kommission: Wissenswertes rund um das EU-Förderprogramm Erasmus+: Jugend in Aktion

Bericht über eine Freiwillige, die ihren EFD bei einer Aufnahmeorganisation in Vorarlberg absolviert hat:

 

Detaillierte Projektbeschreibungen der derzeitigen Aufnahmeorganisationen in Vorarlberg (Englisch):

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aktualisiert 04/2017, aha@aha.or.at

Evolution eines kleinen Jungen zum Businessmann

Bewerbung


Deckblatt

Das Deckblatt ist kein fixer Bestandteil einer Bewerbung – es kommt aber oft sehr gut an!  Mit dieser „Fleißarbeit“ kannst du  zeigen, dass dir die Bewerbung wichtig ist. Es ist die erste Seite in der Bewerbungsmappe und hat die Hauptfunktion, einen Rahmen für die Bewerbungsunterlagen zu bilden, d. h. die wichtigsten Angaben über den Inhalt der Mappe werden darauf übersichtlich dargestellt. Das Deckblatt soll zum Weiterlesen anregen!

Diese Inhalte findet man auf dem Deckblatt:

  • deinen Namen
  • deine Kontaktdaten (Telefonnummer, Adresse und E-Mail Adresse)
  • die Bezeichnung der Stelle, um die du dich bewirbst
  • hier befindet sich auch ein guter Platz für ein Foto
  • Inhalt der Mappe

Bewerbungsschreiben

Ziel des Bewerbungsschreibens ist es, Interesse an deiner Person zu wecken. Hier kannst du deine persönlichen und fachlichen Fähigkeiten herausheben und Argumente anführen, die für dich sprechen. Deine persönlichen Stärken sollten sich immer auf die ausgeschriebene Stelle beziehen. Zähle diese nicht einfach auf, sondern unterstreiche diese anhand von Beispielen.

Achte beim Verfassen deines Bewerbungsschreibens auf folgende Punkte:

  • Das Bewerbungsschreiben ist kurz und prägnant – es sollte in formatierter Form nicht länger als eine DIN A4 Seite sein.
  • Den Adressaten so genau wie möglich angeben. Wenn nirgends angegeben ist, an wen du die Bewerbung richten sollst (z. B. in der Stellenanzeige, auf der Homepage der Firma), dann ruf kurz bei der Firma an und frag nach der zuständigen Person.
  • Verwende eine einheitliche Schrift (Arial und Times New Roman sind die Standard-Schriftarten, du kannst auch andere verwenden, aber achte darauf, dass sie seriös wirken und gut leserlich sind).
  • Verfasse für jede Bewerbung ein eigenes Bewerbungsschreiben – keine Massenbewerbungen!
  • Es sollte klar hervorgehen, um welche Stelle du dich bewirbst. Erwähne bei einem Stelleninserat, wann und wo du dieses gesehen hast.
  • Am Ende der Seite verweist du auf die Anlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, evtl. Motivationsschreiben)

 

Lebenslauf

Dein Lebenslauf gibt einen kurzen Überblick über deine persönlichen Daten, deine Ausbildung, deine Berufserfahrung und andere für die Stelle wesentliche Tätigkeiten und Fähigkeiten.

Aufbau im Überblick:

  • Überschrift „Lebenslauf“
  • In der oberen rechten Ecke kann ein Foto platziert werden.
  • Persönliche Daten
    • Name
    • Geburtsdatum und –ort
    • Anschrift
    • Telefonnummer
    • E-Mail Adresse
  • Ausbildung
  • Berufserfahrung
    auch Praktika und andere für die Stelle relevante Tätigkeiten (bei Einsteigern)
  • Auslandsaufenthalte/Militär/Zivildienst etc.
  • Sonstige Kenntnisse und Qualifikationen
    • Fremdsprachen (Muttersprache, verhandlungssicher, fließend, gute Kenntnisse, Grundkenntnisse)
    • EDV-Kenntnisse
    • Führerschein
  • Sonstige Tätigkeiten (z. B. ehrenamtliche Tätigkeiten, JugendtrainerIn etc.)
  • Hobbys (kannst du angeben, musst du aber nicht – wenn es für die Stelle, um die du dich bewirbst, relevant ist, kann es Pluspunkte bringen)
  • Ort, Datum

Wichtig: Das was du als letztes gemacht hast, steht oben. Es sollte keine zeitlichen Lücken geben, man könnte sonst daraus schließen, dass du etwas zu verbergen hast. Im Lebenslauf finden der Beruf deiner Eltern, Religionszugehörigkeit und Parteizugehörigkeit keinen Platz.

Motivationsschreiben

Das Motivationsschreiben bietet die Möglichkeit, der Bewerbung eine individuelle Note zu verpassen und sich von der Masse abzuheben. Hier kannst bzw. sollst du noch einmal deine Stärken, Ziele, Interessen und auch die Motive für deine Bewerbung herausheben.

Wichtig: Ein Motivationsschreiben ist kein Muss!

Du kannst das Motivationsschreiben relativ frei gestalten. Im Folgenden ein paar Punkte, die für den Aufbau üblich sind:

  • Das Schreiben geht nicht über eine DIN A4 Seite hinaus. Die durchschnittliche Länge beläuft sich auf 15 bis 20 Zeilen. Schreib keinen Roman, sondern komm schnell zum Punkt!
  • Versuche schon mit der Überschrift Interesse zu wecken
  • Inhaltlich versuche folgende Fragen zu beantworten:
    • Warum bewerbe ich mich auf die ausgeschriebene Stelle?
    • Weshalb bin ich die richtige Person?
  • Ort und Datum werden am Ende angegeben

Wichtig: Nimm bei der Beantwortung der Fragen Bezug auf das Unternehmen, die Stelle und deine Persönlichkeit.

Foto

  • Verwende ein aktuelles Bild.
  • Lass das Foto von einem professionellen Fotografen machen.
  • Achte auf einen selbstbewussten und freundlichen Ausdruck.
  • Verwende Porträtbilder – Ganzkörperbilder nur dann, wenn es vom Unternehmen ausdrücklich gewünscht wurde.
  • Du entscheidest, ob es ein Schwarz-Weiß-Bild oder ein Farbfoto sein soll.
  • Dein Outfit auf dem Bild sollte zur angestrebten Stelle passen.

Platziere dein Foto richtig: Geeignete Plätze für das Foto sind das obere rechte Eck im Lebenslauf oder das Deckblatt. Such dir eine Stelle aus. Du kannst das Foto aufkleben, mit einer Büroklammer anheften oder digital einfügen. Achte aber beim Ausdruck des Fotos auf eine gute Auflösung und Qualität!

Zeugnisse

Zu den Bewerbungsunterlagen gehören auch die Schul- und Weiterbildungszeugnisse und deine Arbeitszeugnisse, wenn vorhanden.

Achtung: Lege immer nur Kopien bei – niemals das Original!

Bewerbung im Ausland

Wenn man sich im Ausland um eine Stelle bewerben will, dann ist es unverzichtbar, die Landessprache oder Englisch zu beherrschen. Deine Bewerbung verfasst du auch in einer dieser Sprachen.Du solltest dich vorab erkundigen, wie eine Bewerbung in dem Land, in dem du dich bewerben möchtest, aussehen sollte, da dies je nach Land unterschiedlich sein kann. Es ist z. B. in den meisten Ländern gar nicht üblich, dass man ein Foto mitschickt – die Ausnahme sind Österreich und südeuropäische Länder wie Spanien oder Portugal.

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aktualisiert 04/2017, aha.bludenz@aha.or.at

Schule in Österreich


Hier findest du einen kleinen Überblick über das Schulsystem in Österreich, die AusBildungspflicht bis 18 und die Schulen und Anlaufstellen in Vorarlberg.

Allgemeine Schulpflicht

Für alle Kinder, die sich in Österreich aufhalten, besteht die allgemeine Schulpflicht. Sie beginnt in dem Jahr, in dem ein Kind vor dem 1. September sechs Jahre alt wird und dauert neun Schuljahre. Die Schulpflicht endet im letzten (neunten) Schuljahr mit Beginn der Sommerferien.

Die allgemeine Schulpflicht wird durch den Besuch der nachstehend angeführten Schulformen erfüllt:

  • In den ersten vier Schuljahren (in der Regel im Alter von 6 bis 10 Jahren): durch den Besuch der Volksschule (Grundschule) oder Sonderschule
    • Sollte im Rahmen der Schulpflicht im ersten Schuljahr festgestellt werden, dass das Kind noch nicht schulreif ist, muss der Besuch einer Vorschule erfolgen
  • Im 5. bis 8. Schuljahr (in der Regel im Alter von 10 bis 14 Jahren): durch den Besuch der Hauptschule, der Neuen Mittelschule, der allgemeinbildenden höheren Schule, der Volksschule oder einer Sonderschulstufe
  • Im 9. Schuljahr (in der Regel im Alter von 14 bis 15 Jahren): durch den Besuch der Polytechnischen Schule, den Weiterbesuch einer Volks-, Haupt- oder Sonderschule oder durch den Besuch/Weiterbesuch einer mittleren bzw. höheren Schule

Quelle: Help.gv

Seit dem Schuljahr 2016/2017 besteht die Ausbildungspflicht bis 18.

Infos findest du hier oder in der folgenden Linkauflistung:

Österreichisches Bildungssystem

Schule in Vorarlberg

Welche Schulen und welche Anlaufstellen gibt es in Vorarlberg?

 

aktualisiert 04/2017, aha.bregenz@aha.or.at