Soziale Medien können Spaß machen und bereichern, aber auch stressen. Hier bekommst du Tipps und Ideen, wie du sie gut nutzen kannst.
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Soziale Medien, wie TikTok, Snapchat oder Instagram, ermöglichen dir, mit Menschen in Verbindung zu bleiben, Communities zu entdecken und neue Dinge zu lernen.
Zu viel Zeit auf Social Media kann aber Angst, Depressionen und ein geringes Selbstwertgefühl auslösen. Das passiert oft, wenn wir unser Leben mit den schönen Momenten vergleichen, die andere dort teilen.
Dazu kommen falsche Infos, Cybermobbing und Algorithmen, die oft extreme Inhalte zeigen, damit du länger in der App bleibst. Das kann dafür sorgen, dass Social Media eher belastend als hilfreich wirkt.
Ein gesunder Umgang mit dem Smartphone beginnt daher mit der bewussten Nutzung. Schon kleine Änderungen können helfen!


Tipps für einen gesünderen Umgang mit Social Media
Hab ein Ziel
Wenn du soziale Medien gezielt verwendest, vermeidest du sinnloses Scrollen. Frag dich selbst:
- Warum öffne ich die App?
- Was suche ich? Inspiration, Kontakt mit Freund*innen oder schlage ich einfach die Zeit tot?
Räume auf
- Folge Accounts, die dich inspirieren und aufmuntern, die dich zum Lachen bringen oder dir etwas Neues beibringen.
- Folge keinen Accounts, die negative Inhalte verbreiten.
- Setze Filter, um bestimmte Themen oder Inhalte nicht sehen zu müssen.
- Lösche Apps und Accounts, die nichts Positives zu deinem Leben beitragen.
Achte auf deine Bildschirmzeit
Wenn du stundenlang in sozialen Medien unterwegs bist, kannst du dich ausgelaugt fühlen. Daher:
- Begrenze deine Zeit am Handy, indem du dir tägliche Nutzungslimits setzt oder App-Timer verwendest. Zum Beispiel kannst du bei den Einstellungen unter „Digital Wellbeing“ einen Schlafmodus einschalten. Dann bekommst du keine neuen Nachrichten über SMS oder WhatsApp. Auch die Anruffunktion wird blockiert. Du kannst jedoch festlegen, welche Kontakte dich trotzdem erreichen dürfen.
- „Konzentrationsmodus“: Damit kannst du Apps für eine Weile ausschalten, um dich besser auf andere Dinge zu konzentrieren. Bei Android-Smartphones findest du diesen Konzentrationsmodus bei den Einstellungen unter „Digital Wellbeing & Jugendschutzeinstellungen“. Auch bestimmte Apps können dir helfen, weniger Zeit mit sozialen Medien zu verbringen. Zum Beispiel App Block, one sec oder Focus Plant.
- Mach regelmäßig Pausen: Ein „Social Media Detox-Tag“ bedeutet, einen ganzen Tag lang bewusst auf Social Media zu verzichten. Stattdessen könntest du lesen, malen, Sport machen oder über aha plus freiwillig in einem Projekt mithelfen. Solche bewussten Pausen können dir helfen, den Kopf frei zu bekommen und dich besser zu fühlen.
Tipp
Sei aktiv im Netz
- Konsumiere nicht nur Inhalte, sondern beteilige dich an Unterhaltungen.
- Kommentiere rücksichtsvoll, teile deine Erfahrungen und stelle eine positive Verbindung zu anderen her.


Bleib kritisch und prüfe Fakten
Nicht alles, was du online siehst, ist wahr. Falsche Infos können sich in sozialen Medien schnell verbreiten. Daher:
- Schau genau hin, ob ein Beitrag glaubwürdig ist, bevor du ihn teilst.
- Sei informiert und hinterfrage Inhalte, um ein besseres Online-Umfeld für alle zu schaffen.
Mehr Tipps zum Faktencheck findest du hier.
Entdecke Neues
Soziale Medien bieten viele Chancen zum Lernen und Wachsen.
- Folge Accounts, die dir neue Fähigkeiten zeigen, dich persönlich weiterbringen oder deine Interessen teilen. Egal ob Kochen, Fitness oder eine neue Sprache – es gibt viele Inhalte, die deinen Feed sinnvoll machen.
Wissen ist hilfreich
Je besser du weißt, wie soziale Medien funktionieren, desto besser kannst du einschätzen, was du siehst und warum du es siehst. Hier findest du Infos vom aha:
Bist du online-süchtig?
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aktualisiert 09/2025
